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Muckenthaler Ergonomie
Pacellistr. 5, 80333 München

Öffnungszeiten:

Mo - Mi: 10:00 - 18:00 Uhr
Do - Fr: 10:00 - 19:00 Uhr
Sa: 10:00 - 16:00 Uhr

Ergonomie Tipps

Richtig Sitzen, Richtig Stehen, Richtige Einstellungen.
Entscheidend ist die Reihenfolge der Vorgehensweise: immer von unten nach oben, von der Sohle bis zum Scheitel.

87.000 Stunden sitzen = 1 Berufsleben im Büro

Menschen mit Bürotätigkeit verbringen durchschnittlich 87.000 Stunden ihrer Lebenszeit vor dem PC.
Sie absolvieren einen Sitzmarathon, der monotone Bewegungsabläufe und ungesund hohe, statische Belastungen aufweist.

Den Muskeln und Gelenken werden Höchstleistungen abverlangt. Kaum jemand hat dafür trainiert, noch sich um eine geeignete Ausrüstung gekümmert.
Kein Wunder also, dass uns nicht nur ältere, sondern zunehmend auch junge „Langstrecken Sitzer“ von unguten, oft behandlungsbedürftige Beschwerden berichten.
Das Training freilich können wir Ihnen nicht abnehmen.

Die ergonomische Ausrüstung jedoch stellen wir wie angegossen zu Ihrer Tätigkeit, gegebenenfalls auch zu Ihren Beschwerden passend zusammen.
Ein Muckenthaler Arbeitsplatz, bietet die besten Chancen gesund und munter das Ziel zu erreichen.
Wir beraten Sie gerne! Nutzen Sie unsere jahrzehntelange Erfahrung!

Schritt für Schritt gesünder sitzen und arbeiten – auf die Reihenfolge kommt es an

Vor einer längeren Autofahrt stellen Sie den Sitz und den Rückspiegel passend ein. Kleidung kaufen Sie in Ihrer Größe. Nicht weniger selbstverständlich sollte der Arbeitsplatz auf Ihre Körpermaße und die Arbeitsaufgaben eingestellt werden.

Diese Vorgehensweise beugt den typischen PC-Beschwerden, wie Nackenverspannungen, Bandscheibenprobleme, Schmerzen in Händen und Armen, sowie der monitorbedingten Verschlechterung der Sehkraft wirkungsvoll vor. Sollten Sie mit einem dieser Themen bereits schmerzliche Bekanntschaft gemacht haben, so trägt ein ergonomisch eingestellter PC-Arbeitsplatz maßgeblich zur sofortigen, auch langfristigen Entlastung bei.

Die besten ergonomischen Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie drei einfache Anpassungen nacheinander durchführen:

  1. Richtig sitzen -
    Gewusst wie
  2. Gesunde Tisch- und Arbeitshöhen
  3. Gesund arbeiten am
    PC so geht's
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Richtig sitzen - Gewusst wie

Falsch eingestellte oder nicht passende Bürostühle fördern eine Reihe von Rückenbeschwerden. Fehlhaltungen schleichen sich
unbemerkt ein. Damit Ihr Stuhl Sie beim täglichen Sitz-Marathon bestmöglich unterstützt, überprüfen Sie folgende 6 Punkte.
Lieber selber handeln, statt sich in Behandlung zu begeben.

Was gilt es zu beachten?

Ihr Unterschenkel bestimmt die Sitzhöhe. Der Oberschenkel sollte zum Knie hin leicht abfallen – der „offene Sitzwinkel“.
Ihr Oberschenkel bestimmt die Sitztiefe. Rutschen Sie ganz an die Rückenlehne. Jetzt sollten zwischen Sitzpolster und Kniekehlen noch 3 Finger passen.
Ihr Beckenkamm bestimmt die Höhe der Rückenlehne. Die am stärksten gewölbte Stelle der Rückenlehne sollte auf Höhe des Beckenkamms (Gürtelhöhe) liegen.
Ihre Arme bestimmen die Einstellung der Armlehnen. Ihre Arme sollten körpernah aufliegen – weder hängend, noch so, dass Ihre Schultern nach oben stehen.
… hängt von der Oberkörperlänge und dem Gewicht sowie den Hebelverhältnissen Ihrer Beine ab. Richtig ist, wenn Ihr Rücken in allen Sitzpositionen aufrecht gestützt wird, ohne nach hinten zu ”kippen” oder nach vorne ”gedrückt” zu werden.
… richtet sich nach der Krümmung Ihrer Halswirbelsäule (HWS). Stellen Sie die Höhe auf den Übergang zwischen HWS und Hinterkopf ein. Wählen Sie die Tiefe so, dass Ihr Kopf weder nach hinten hängt noch nach vorne gedrückt wird.

Der offene Sitzwinkel – seine Vorteile

Die Hüfte ist der Dreh- und Angelpunkt für die Aufrichtung aller Wirbelsäulenabschnitte. Der Winkel zwischen Oberschenkel und Rumpf sollte 110 bis 120 Grad betragen.

  1. Das Becken und infolgedessen die Wirbelsäule können sich müheloser aufrichten.
  2. Die Bandscheiben insbesondere die in der Lendenwirbelsäule sind weniger belastet.
  3. Die Blutzirkulation verbessert sich, ganz besonders die der Venen.
  4. Halswirbelsäule und Kopf halten leichter ihre natürliche Position.
  5. So ermüden die Augen langsamer, Schultern und Nacken bleiben entspannt.
  6. Der Brustkorb hebt sich an, dadurch vergrößert sich das Atemvolumen.
Gesunde Bürostühle finden Sie hier
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Gesunde Tisch- und Arbeitshöhen

Kleidung kaufen Sie nach Ihrer Größe. Autositz und Rückspiegel stellt man vor Fahrtantritt ein. Ebenso selbstverständlich sollten
Arbeitshöhen im Sitzen und Stehen dem Körper angepasst werden. So verwandeln sich harmlose Verspannungen nicht in
behandlungsbedürige Befunde.

Die richtige Tischhöhe im Sitzen

Tischhöhe zu niedrig

Der Oberkörper krümmt sich beim Tippen und Schreiben Richtung Tischfläche. Die Wirbelsäule ist stark belastet. Die Nacken- und Schultermuskeln verkrampfen sehr leicht. Die Augen werden stark beansprucht. Sie neigen zu Trockenheit und ermüden schnell.

Tischhöhe zu hoch

Die zu hohe Tischfläche schiebt die Schultern nach oben in Richtung Ohren. Es entsteht ein erhöhter Druck unter dem Schulterdach gleichzeitig verkürzen die Schulter- Nackenmuskeln. Beides schränkt eine beschwerdefreihe Beweglichkeit auf Dauer ein.

Tischhöhe richtig eingestellt

Der Rücken hält sich ohne Anstrengung aufrecht. Bei gut gestützter LWS pendelt sich die HWS in ihrer bestmöglichen Position ein. Dabei funktioniert die Koordination zwischen Augen und Nackenmuskeln harmonisch. Wenige Zentimeter entscheiden über Be- oder Entlastung des Rückens.

Körperproportionen

3 gleich große Personen können 3 verschiedene Tischhöhen benötigen. Die individuellen Körperproportionen entscheiden darüber, ob eine Tischhöhe zu Ihnen passt. Genau gesagt die Unterschenkellänge, die Rumpflänge und die Oberarmlänge.

Einheitmaße machen Krank

Sich alleine nach der Körpergröße zu richten ist mit einem hohen Gesundheitsrisiko verbunden. Fehleinstellungen, welche nicht zu den Proportionen passen, können langfristig großen Schaden an Muskulatur und Gelenken anrichten.

Muckenthaler misst Ihnen Ihre gesunde Arbeitshöhe exakt aus!
Besuchen Sie uns in unserem Ladengeschäft.

Beratungstermin vereinbaren

Die richtige Tischhöhe im Stehen

Tischhöhe zu niedrig

Die Schultern werden nach unten gezogen, weder die Halswirbelsäule noch der Rücken können sich mühelos aufrichten. Das Gewicht des Oberkörpers lastet auf den Unterarmen. Im Schultergelenk entstehen erhöhte Druckbelastungen. Die Beeinträchtigung der Koordination von Augen- und Nackenmuskulatur ist erheblich.

Tischhöhe zu hoch

Diese Fehlanpassung kommt seltener vor. Sie führt zur Überstreckung der Halswirbelsäule und zu muskulären Verspannungen im Nackenbereich. Der Schultergürtel wird nach oben – Richtung Ohren – angehoben. Gleichzeitig entstehen durch die Tischkante unangenehme Druckbelastungen an beiden Unterarmen.

Tischhöhe richtig eingestellt

Das Stehen in aufrechter, entspannter Haltung fällt leicht. Schultergürtel und HWS bewegen sich beim Lesen, Tippen und Klicken in ihren bestmöglichen Freiheitsgraden. Muskelverspannungen bleiben aus und der natürliche Wechsel von Stand- und Spielbein kann im persönlichen Rhythmus ungehindert erfolgen.

Muckenthaler rät zum Sitz- Steharbeitsplatz

Die richtige Tischhöhe im Sitzen und im Stehen per Knopfdruck einstellen und alle Zwischenhöhen zum Steh-Sitzen oder Sitz-Stehen nutzen, ist die gesündeste Art, am PC zu arbeiten. Morgens sind sie größer als Abends! …und in anderen Schuhen vielleicht auch…

Lassen Sie sich von unseren ergonomischen Lösungen inspirieren!
Tipp
Passen Sie Ihre Stehhöhe immer den
aktuellen Gegebenheiten an. Je nach
Absatz, Tageszeit oder Tätigkeit.


Die beste Lösung.


Ein Sitz-Steh-Tisch ist die beste Lösung. Sie profitieren nicht nur vom regelmäßigen, gesundheitsfördernden Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, sondern auch davon, alle dazwischen liegenden Sitzhöhen einnehmen zu können, weil der Tisch ja jederzeit an verschiedene Höhen angepasst werden kann. Größtmögliche Variation bietet den besten Schutz von Rückenbeschwerden. Dazu zählt auch das "sitzende Stehen" oder "Stehsitzen".

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Gesund arbeiten am PC - So geht's

Intensive Bildschirmarbeit bleibt selten folgenlos. Vielseitige Krankheitsbilder entstehen schleichend. Das Risiko von
schmerzhaften Überlastungsbeschwerden verringert sich durch die richtige Anordnung aller Arbeitsmittel und den gezielten
Einsatz von professionell ausgewähltem ergonomischem Zubehör.

Überlastung vorbeugen

1000-fach wiederholte kleine Fingerbewegungen in hoher Frequenz sind eine enorme Belastung für Hände, Arme, Schultern und den Nacken. Die ersten Anzeichen von Überlastung werden häufig missachtet. Fatal, denn das Risiko, behandlungsbedürftige Befunde wie Karpaltunnelsyndrom, RSI, Sehnenscheidenentzündung, Tennis-/Golfarm, Schulterprobleme, Impingement-Syndrom, Nacken- und Kopfschmerzen, sowie trockene Augen zu entwickeln, kann mit ergonomisch ausgewählten Arbeitsmitteln erheblich reduziert werden. In Summe zählt jede Entlastung.

Tipp
Um Fehlkäufe zu vermeiden können
Sie bei uns das Zubehör kostenlos testen.
Lineare Ausrichtung

„Parken“ Sie gerade vor Ihrem Monitor ein. Dies verringert einseitige Belastungen. Zwei Monitore winkeln Sie an. Die Tastatur liegt nahe der Tischkante, Unterlagen zwischen Monitor und Tastatur.

Monitorhöhe prüfen

Die meisten Monitore stehen zu hoch. Nach guter, ergonomischer Anpassung der Grundflächen (Stuhl, Schreibtisch) sollte der Monitor abgesenkt und geneigt werden. Stellen Sie sich vor Sie lesen ein Buch!

Schultern schonen

Unzählige Male springt der Arm zwischen Maus und Tastatur hin und her. Nacken, Schultern und Arme werden geschont, wenn die Maus ganz nahe neben der Tastatur geführt wird.

Berufskrankheit RSI – der Mausarm

„Repetitive Strain Injury“ heißt übersetzt „Verletzung durch sich permanent wiederholende Belastungen“. Kleinste Gewebeverletzungen entstehen durch kurze, hochfrequente, tausendfach wiederholte Bewegungen. Symptome: Taubheit, Kribbeln, wandernde Muskel- und Gelenkschmerzen. Wird begünstigt durch Stress und starre Körperhaltung. Gefahr: Chronisches RSI-Syndrom, Arbeitsunfähigkeit..

Eine herkömmliche Maus zwingt zum Verdrehen des Unterarmes, zur Einwärtsdrehung der Schultern und zur Überstreckung des Handgelenkes. Mit einer Vertikalmaus behalten Unterarmknochen und das Handgelenk ihre natürliche Stellung bei, Muskeln und Sehnen werden geschont. Die Umstellung lohnt sich.

Ergonomisches Zubehör richtig einsetzen

Ergonomische Hilfsmittel können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Welche Hilfsmittel für Sie am besten geeignet sind, finden die Muckenthaler Ergonomie-Spezialisten gemeinsam mit Ihnen heraus – individuell nach Ihrer Tätigkeit und den daraus resultierenden Belastungsarten sowie etwaigen Beschwerden.