Capisco - Stehen, Sitzen, Sitzstehen, Stehsitzen, vorwärts, rückwärts oder seitlich – er macht einfach alles mit, bewegt und hält immer richtig und ausgewogen.
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Boogie Classic – gar nicht mehr wegzudenken für alle Arbeitsplätze, die in Hockerform mobil und flexibel ausgestattet werden sollen. Vor allem, wenn Sie eine sehr gute Lendenstütze benötigen.
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Der Sattelsitz bringt Ihre Wirbelsäule in eine Position die weniger ermüdet. Becken und Wirbelsäule bleiben im Gleichgewicht. Perfekt für Hygienearbeitsplätze.
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Der grosse Bruder zum Sattelstuhl Amazone. Einzig die breitere Sitzfläche von 43 cm ist der Unterschied. Auch beim Jumper gilt: lieferbar mit nahtloser Polsterung für Praxen und Kliniken.
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Der Bioswing oneUP ist ein vielseitiger Allrounder, der aktiv den Wechsel der Sitzpositionen fördert. Jede Position zwischen Stehen und erhöhtem Sitzen wird mit dem oneUP mühelos ermöglicht.
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Der kleine, jüngere Bruder des Capisco 8106 hat pfiffige Vorteile. Moderne Kunststoffvarianten, bunt, fröhlich und mit verschiedenen Polsterungen..
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“Richtiges Sitzen” wird immer komplizierter – oder immer komfortabler?
Möchte ich bei der Arbeit auf einem Stuhl sitzen, oder doch lieber auf einem Fahrrad – oder einem Pferd? Das ist die spannende Frage.
Kreative Ergonomie-Experten tüfteln ständig an der Verbesserung des Sitzens bei der Arbeit.
Angesichts der Tatsache, dass wir tatsächlich unter Umständen über 80.000 Stunden sitzend Arbeit verrichten, ein willkommener Fortschritt.
Ein Schlüssel zum ergonomisch richtigen Sitzen ist der „offene Sitzwinkel“. Wenn meine Beine weniger als die üblichen ca. 90 Grad angewinkelt sind, setzt das eine ganze Kette von Verbesserungen in Gang.
Sattelstühle – und Sattelhocker – sind gesund, da sie den Körper dazu bringen, intuitiv eine aufrechte Sitzhaltung einzunehmen. Muskulatur, Atmungsqualität und sogar die Tätigkeit der inneren Organe bis hin zur Verdauungstätigkeit werden aktiviert und optimiert. So wird ein Arbeitstag im Dauersitz-Modus deutlich entschärft, Verspannungen und Haltungsschäden allgemein nehmen ab. Körperliches Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, und sogar Sehleistung können so fühlbar ansteigen.
Sie nehmen Platz und werden feststellen, dass Sie sich intuitiv aufrecht hinsetzen. Nun stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass Ihre Füße festen Bodenkontakt haben.
Die Rückenlehne gibt den gewünschten Gegendruck.
Die Tischhöhe muss dann an Ihre Sitzhöhe angepasst werden! Ellenbogen und Unterarme sollten eine waagerechte Linie zur Tastatur bilden.
Falls Sie einen Capisco Ihr Eigen nennen, nutzen Sie außerdem die gebotenen Gelegenheiten, sich umzusetzen – nutzen Sie Ihren „Spielraum“ mit vielen Haltungswechseln.
Die Verbesserungen erstrecken sich mit dieser aufrechten Haltung auch auf die Atmung. Das Zwerchfell ist bei dieser Art des Sitzens nämlich nicht eingezwängt, und die Lunge kann mehr Luft aufnehmen.
So werden die Muskeln mit mehr Sauerstoff versorgt - natürlich auch ein sehr wichtiger Muskel: das Gehirn. Konzentration und Leistungsfähigkeit profitieren spürbar!
Es geht noch weiter, denn auf einem Sattelstuhl kommt der Körper heraus aus seiner stundenlangen starren Haltung!
Wie auf dem Fahrrad oder hoch zu Ross gibt es keine Bewegungseinschränkungen.
Und wie beim Freihändig-Fahren ist Ihre Muskulatur gefordert, den Körper aufrecht zu halten.
Dieses ständige minimal für Balance sorgen ist aktives Sitzen pur! Bauch- und Rückenmuskeln werden gestärkt und die Wirbelsäule stabilisiert. Ihr Oberkörper wird „ent-spannt“ bis in den Nacken und die Schultern hinein!
Generell können wir einen Sattelhocker – der ja keine Lehne bietet – eher als kurzzeitige Abwechslung, ja „Auszeit“, zu einem herkömmlichen Bürostuhl empfehlen.
Der Sattelhocker mit Lehne, richtiger gesagt der „Sattelstuhl“ hingegen kann als vollwertiger ergonomischer Bürostuhl eingesetzt werden.
Der norwegische Industriedesigner Peter Opsvik hat das Konzept „Sattelstuhl“ bereits 1984 geradezu in die dritte Dimension „katapultiert“!
Mit dem bahnbrechenden Stuhlmodell Capisco lädt er Sie ein, vorwärts ganz normal mit der Lehne im Rücken zu arbeiten – oder aber seitlich nach links oder rechts gedreht, und sogar die Option „rittlings“ lockt. Haltungswechsel in alle Richtungen sind hier wohltuende Normalität.
Durch die eher ausgestreckte, aufrechte Beinhaltung nimmt man auf einem Sattelstuhl im Vergleich eine höhere Sitzposition ein. Hier sollten Sie unbedingt auf die richtige Tischhöhe achten, die Kombination mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch ist da ideal.
Selbstverständlich sorgt auch beim „Sattelsitzer“ eine Gasfeder für die individuell optimale Sitzhöhe.
Mit Rollen ausgestattet wird aktives Sitzen hier sehr dynamisch, denn Sie haben, ohne aufstehen zu müssen, einen großen Bewegungsradius. Ideal auch für die Arbeit in Werkstätten, hauswirtschaftlichen Arbeitsbereichen, im Labor oder auch als Friseur oder Zahnärztin!
Diese neue Art des Sitzens will erst einmal geübt werden – der Übergang vom Starren hin zum jederzeit aktiven Sitzen braucht etwas Gewöhnung und Training.
Im Gegensatz zur vertrauten Sitzfläche eines herkömmlichen Bürostuhls nimmt man hier auf einem vom Pferdesattel inspirierten Sitz Platz. Eigene Erfahrungen auf dem Pferderücken haben vielleicht die wenigsten „Schreibtischtäter“, aber auch das Fahrradfahren bietet eine gute Vorstellung, wie sich unsere Körperhaltung auf einem Sattel sitzend verändert:
Unsere Beine sind nahezu ausgestreckt, keine Spur von dem rechten Winkel, den Ober- und Unterschenkel meistens beim Sitzen auf einem herkömmlichen Stuhl bilden.
Der Sitzwinkel von bis zu 135 Grad auf einem Sattelsitz lässt Becken und Rücken in die natürliche aufrechte Körperhaltung zurückfinden, eine immense Entlastung vor allem für die Bandscheiben!